
Selbstwert ist nicht, sich für großartig zu halten. Es ist die ruhige Gewissheit, in Ordnung zu sein, auch mit Fehlern, auch an schlechten Tagen. Diese Haltung lässt sich üben.
Wolkenweich Online-Begleitung 1 - Innere Ruhe und Kraft
Online-Begleitung für innere Ruhe und Kraft.
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Der innere Kritiker
Viele Menschen tragen eine strenge innere Stimme mit sich, die kommentiert, vergleicht und abwertet. Sie meint es oft gut, sie will dich schützen, aber ihr Ton schadet. Der erste Schritt ist nicht, sie zum Schweigen zu bringen, sondern sie zu bemerken: „Aha, da ist wieder dieser Gedanke.“
Was hilft, ist nicht härtere Selbstdisziplin, sondern Selbstmitgefühl: dir selbst so zu begegnen, wie du einem guten Freund begegnen würdest. Das ist kein Weichspülen, sondern die stabilere Grundlage für Veränderung.
Werte statt Vergleich
Auf einen Blick
- Bemerken statt glauben: Gedanken des inneren Kritikers sind Gedanken, keine Wahrheiten.
- Selbstmitgefühl: derselbe freundliche Ton, den du anderen schenkst, gilt auch für dich.
- Grenzen: Nein-Sagen ist kein Egoismus, sondern Selbstachtung.
Selbstwert wächst weniger durch Lob von außen als durch ein Leben nach den eigenen Werten. Wenn du weißt, was dir wirklich wichtig ist, wird der Vergleich mit anderen leiser, du hast einen eigenen Maßstab.
So fängst du an
Beobachte einen Tag lang, wie du innerlich mit dir sprichst. Nur beobachten, nicht bewerten. Allein das Bemerken verändert schon etwas. Die Übungen zu diesem Thema, etwa die Selbstmitgefühls-Pause oder der Werte-Kompass, geben dir konkrete Schritte.
Hinweis: Die Inhalte auf gentlecoach sind allgemeine Impulse zur Selbsthilfe und ersetzen keine Therapie, keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bei anhaltendem Leidensdruck, Ängsten oder depressiven Beschwerden wende dich bitte an deine Hausärztin oder eine psychotherapeutische Praxis. In Krisen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar: 0800 111 0 111.
Was viele denken
Wenn alle mich mögen, bin ich in Ordnung.
Der Gedanke dahinter
Es allen recht machen zu wollen führt dazu, sich in viele kleine Stücke zu teilen, bis für einen selbst nichts mehr übrig bleibt. Wer allen gefällt, ist niemandem mehr ganz nah, auch sich selbst nicht.
