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Aufhören, sich zu vergleichen

A solitary tree stands on a sunlit hill in Salinas, capturing the serene beauty of rural California.

Sie scrollen, und plötzlich wirkt das eigene Leben fad: andere reisen, gründen, strahlen. Der Vergleich ist menschlich, er stellt aber fast immer Ihr Innenleben neben die Schauseite anderer. Das kann nicht fair ausgehen.

Warum der Vergleich verzerrt

Von sich selbst kennen Sie alles, Zweifel, schlechte Tage, Mühe. Von anderen sehen Sie den Höhepunkt, sorgfältig ausgewählt. Ihr vollständiges Bild trifft auf deren besten Ausschnitt. Kein Wunder, dass der Vergleich Sie kleinmacht.

Drei Gegenmittel

  • Quelle drosseln: Konten entfolgen, die Sie regelmäßig kleiner machen.
  • Nach innen vergleichen: Bin ich weiter als letztes Jahr? Das ist der faire Vergleich.
  • Werte statt Ranking: Lebe ich nach dem, was mir wichtig ist? Dann zählt die Platzierung anderer wenig.

So fangen Sie an

Achten Sie einen Tag darauf, wann der Vergleich anspringt, und was Sie danach tun. Oft reicht das Bemerken zum Aussteigen. Messen Sie sich an Ihren Werten, nicht an fremden Highlights.

Allgemeine Impulse zur Selbsthilfe, kein Ersatz für Therapie oder ärztliche Behandlung. Bei anhaltendem Leidensdruck wenden Sie sich an Ihre Hausärztin oder eine psychotherapeutische Praxis. Telefonseelsorge rund um die Uhr: 0800 111 0 111.